In der EU wird Telefonieren wieder billiger, diesmal um bis zu 70%?

Foto: World Economic Forum / Viviane Reding, Schrecken der Mobilfunker
Von Seiten der EU wird weiter daran gearbeitet, Telefonieren für uns Bürger billiger zu machen. Die Provider stöhnen und ächzen, denn schon sollen wieder Preise nach unten reguliert werden. Diesmal geht es dabei nicht um Roaming und Auslandsgespräche, sondern um die sogenannten „Terminierungsentgelte„: Das sind Geldbeträge im Cent-Bereich, die ein Handy-Provider an einen anderen bezahlen muss, wenn ein Gespräch in ein „Fremdnetz“ aufgebaut wird, sprich: Ich rufe zB mit meinem A1-Handy einen Freund an, der bei One einen Vertrag hat.
Die Terminierungsentgelte sind so ein entscheidender Faktor, der Gespräche zwischen verschiedenen Netzen für Anrufer teurer macht. In Österreich fallen sie allerdings niedriger aus, als in vielen anderen EU-Ländern, und ab 2009 werden sie einheitlich für alle Provider nur mehr 5,72 Cent betragen (Auf der Website der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR-GmbH) kann man die Entwicklung dieser Entgelte seit 2004 verfolgen, sie sind Jahr für Jahr immer geringer geworden). Am günstigsten sind Telefonate in Fremdnetze (innerhalb der EU) momentan in Zypern mit 2 Cent, am teuersten in Bulgarien mit 18 Cent. In Deutschland zahlt man zwischen 7,92 und 8,8 Cent. Außer Acht gelassen ist bei dieser Aufzählung das Festnetz, wohin europaweit nur ganz klitzekleine Terminierungsentgelte fällig werden (im Durchschnitt 0,57 Cent). Weiterlesen »
Kann man mit 100 Handys ein Ei kochen?
Hier ist ein Video aus der Serie Brainiac. Ein Zuschauer will darin wissen, ob man mit der elektromagnetischen Strahlung von 100 Handys ein Ei kochen kann. Die Grundidee dahinter: Mobiltelefone emittieren Mikrowellen, dabei wird Wärme erzeugt – Deswegen haben einige Leute Angst, dass sie sich ihr Hirn erhitzt und im schlimmsten Fall „gegrillt“ wird, wenn sie zuviel telefonieren.
Der Tester muss für das Experiment alle 100 Handys, die auf dem Ei liegen, möglichst gleichzeitig anrufen. Da ist einiges an Handarbeit gefragt! Wissenschaftlich ist das so sicher ziemlicher Blödsinn, vor allem bei der Ausführung. Trotzdem, eine witzige Idee
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Jägerhandy, Sau-Tel und Fotofallen

Foto: Stefan Rutzmoser
Mir ist aufgefallen, dass jemand mit den Suchbegriffen „jägerhandy bauen“ und „jägerhandy selber bauen“ auf meinen Blog gestoßen ist. Dass das überhaupt passiert ist, liegt wohl an der Hund-rettet-Jäger-mit-Handy-Geschichte, die ich gebloggt hab. Aber irgendwie ist offensichtlich etwas anderes mit den Suchworten gemeint. Was ist ein Jägerhandy?
Nicht das normale Telefon, dass die meisten Weidmänner sowieso schon ins Revier mitschleppen. Nein, ein Jägerhandy ist ein Gadget, mit dem man eine Futterstelle überwachen kann. Es besteht aus aus einem modifizierten Nokia 1110 und einem witterungsbeständigen Kästchen, wo man das Handy reinstellt. Den ganzen Apparat kann man dann an einer Futterstelle so anbringen, dass ankommende Wildtiere ihn berühren müssen, wenn sie dort ans Futter wollen. Weiterlesen »
Krebs durch Mobilfunkmasten? – Klage von Mobilkom gegen Studienautor

Foto: panoramafan / Hausmannstätten
Eigentlich ist das mal wieder eine eher unglaubliche Geschichte aus dem Bereich Handy und Gesundheit. Auch eine Studie kommt wieder vor, also bitte zurücklehnen und sich seinen eigenen Teil zu der Sache denken.
In Österreich hat von 1984 bis 1997 das sogenannte C-Netz, ein analoges Mobilfunknetz, existiert – einer der Vorläufer des digitalen GSM-Standards (2D). Damals wie heute hat es auch Bedenken gegen Strahlung von den „Handymasten“ gegeben.
Offenbar ist es auf dem Gebiet der Gemeinden Hausmannstätten und Vasoldsberg (südlich von Graz in der Steiermark) zu dieser Zeit zu einer hohen Anzahl von Krebserkrankungen gekommen. Als Auslöser kam für viele Bewohner ein Sender im Ort in Frage – offenbar eine C-Netz-Mobilfunkanlage. Weiterlesen »
Überwachung oder: Warum man immer lächeln sollte

Foto: floze
Was auch immer man im öffentlichen Raum tut: Die Chance, dass man dabei beobachtet und auf Video aufgenommen wird, steigt ständig. Früher sind eigentlich nur in Geschäften Kameras montiert worden. Mittlerweile wird aber immer mehr überwacht: U-Bahn-Züge zum Beispiel, und ganze Plätze in Städten, das ist keine Seltenheit mehr. Die Polizei hat auch Zugriff auf diese Videos, um eventuell aufgenommene Verbrechen zu klären.
Und teilweise funktioniert das sehr gut, womit die Methode weiter Rückendeckung bekommt. So wie vor kurzem, als der Wiener Bezirksrat Natschläger auf offener Straße von 2 jungen Männern attackiert worden ist, einen Faustschlag ins Gesicht abgekriegt hat und nach einem äußerst unglücklichen Sturz einige Zeit später im Krankenhaus gestorben ist. Die Täter sind dabei gefilmt worden, danach ist ein Bild von ihnen veröffentlicht worden. Freunde haben die beiden auf den Fotos erkannt und dazu gebracht, sich der Polizei zu stellen. Weiterlesen »
EU-weite Roaming-Gebühren für Telefonate – Gedeckelt, aber Angebote beachten kann sich auszahlen

Karte: Wikipedia / EU27
Ich hab das schon oft erlebt: Man ruft einen Freund an, will irgendetwas fragen oder nur quatschen. Gleich nach der Begrüßung (oder sogar schon davor) wird einem ein „Du, ich bin grad in London (Prag, an einem Fjord in Norwegen, etc.)“ entgegen geworfen.
Das hat lange bedeutet, dass man sich auf hohe Kosten einstellen kann. Früher sind solche Gespräche deshalb oft sehr schnell vorbei gewesen. Während im Inland die Minuten fast nichts kosten, sind Gespräche ins Ausland noch im vorigen Jahr meistens ziemlich teuer gekommen. Weiterlesen »
Fan Zone und La Brass Banda
Ich war jetzt bei einigen Spielen mit Freunden in der Fan-Zone vorm Rathaus. Es ist doch netter, als wenn man alleine daheim vor der Glotze sitzt (meine Liebste ist nicht soo begeistert von Fußball ^^). So sahs beim Spiel Österreich – Polen aus, als wir alle auf den Ausgleich gewartet haben.
Nach dem Elfer von Vastic ist es dann wirklich abgegangen, die Leute sind gesprungen und haben geschrien. War ziemlich cool. Und schön friedlich. Weiterlesen »
Neuer chinesischer Projektor ist eigentlich ein Handy

Foto: PCPOP.COM
Eben. Nokia nennt seine fortgeschrittenen Telefone, mit denen viel viel mehr als „nur“ Telefonieren möglich ist, nicht ganz unberechtigt Multimedia Computer. Geschäftsleute lieben ihre Smartphones, und können sich kaum mehr verkneifen, jede neue E-Mail sofort beim Eintreffen zu checken. Hurra Features! Ein möglichweise bahnbrechendes neues wird jetzt verwirklicht.
Ich rede von einem Projektor, der in einem Handy eingebaut ist. Vorbei die Zeiten, als solche Geräte noch viel Platz im Raum verstellt haben oder wenig attraktiv von der Decke gehangen sind. In Zukunft werden wir unsere Projektoren „immer dabei“ haben, um völlig autark selbst im entlegensten Winkel großes Freiluft-Kino zu erleben! Weiterlesen »

