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GPS-Ortung und automatische Notrufe für Autos und Bikes

Foto: john_dulaney

Unsere Benzinschleudern wollen auch mitmachen in der Mobilfunkwelt ;-) . Deswegen hat die Firma Dolphin Technologies ein System entwickelt, mit dem sich Notrufe absetzen lassen und gestohlene Fahrzeuge wiederfinden lassen.

“Satalarm” ist ein graues Kästchen, das ähnlich wie ein Autoradio aussieht. Es verfügt über integriertes GPS und eine Handy-Sim-Karte. Man kann es mit einer Alarmanlage kombinieren – dann kann das System automatisch “Fernalarme” ausschicken, wenn jemand den fahrbaren Untersatz klauen möchte (..unsachgemäß in Betrieb nimmt..). Der Alarm wird in der ÖAMTC-Zentrale registriert, und via Satellitenordnung kann die exakte Position des Fahrzeugs ermittelt werden.

Der Autofahrerklub verständigt draufhin die Polizei, die sich an die Verfolgung des Autoknackers macht. Von der Zentrale aus kann sogar auf elektronischem Weg der Motor blockiert werden. Manche Bikes sind auf diese Weise sogar schon mehrfach wiedergefunden worden.

“Satalarm” kann aber auch bei Unfällen helfen und Leben retten (wenn jeder ein “eCall”-System verwenden würde, könnten pro Jahr alleine auf Österreichs Straßen 50 Menschenleben gerettet werden). Spezielle Sensoren messen, ob während der Fahrt gewisse Grenzwerte eingehalten werden, bei Motorrädern werden etwa Neigungswinkel und Neigungsdauer registriert. Wenn diese Werte überschritten werden, ist der Biker gestürzt und eine automatische Unfallmeldung wird ausgelöst. Außerdem gibt es auch eine große Notfalltaste, mit der man selber Kontakt zu den Helfern aufnehmen kann.

Das Gerät kostet 799€ fürs Auto bzw. 549€ fürs Bike, wobei noch Montagekosten dazukommen. Der ÖAMTC verrechnet Mitgliedern monatlich 10€ für den Service, Nicht-Mitglieder bezahlen 14€ (inklusive Grundgebühr für die A1 Sim-Karte). Aktivierungsentgelt wird keines fällig, und Uniqua-Kunden erhalten einen 20%-igen Prämiennachlass, wenn sie das System verwenden.

Juli 22, 2008 - Verfasst von klohn82 | Handy, Kommunikation, Leben, Mobiltelefon, Technik, Technologie | , , , , , , , , , , , , | 8 Kommentare

8 Kommentare »

  1. Scheint keine schlechte Idee zu sein. Gibt es nicht so eine Technologie bereits für Kühlschränke und Waschmaschinen, oder irre ich mich?

    Kommentar von katisommer | Juli 23, 2008 | Antworten

  2. Falls die gestohlen werden oder einen Unfall haben? ;-)

    Kommentar von klohn82 | Juli 23, 2008 | Antworten

  3. sicher leistbar wenns ein teures und geliebtes auto ist, man denke da an Sammlerstücke oder Marken wie rolls Royce und co – da würde ich auch nicht wollen, dass die wegkommen, investieren ist da sicher keine schlechte Sache. Lustig auch dass die Bikes gesperrt werden könne – auch wenn die grad damit fahren?

    Kommentar von birdie32 | Juli 24, 2008 | Antworten

  4. Allerdings, in der Zentrale beim ÖAMTC machen die das in Absprache mit der Polizei. Eventuell könnte das böse enden.

    Kommentar von klohn82 | Juli 24, 2008 | Antworten

  5. Na wenn diese Technologie echt durchschlägt, würd das ja den kompletten Lebensstil in Holland un Belgien verändern! Das Land LEBT doch von gestohlenen Rädern ;)

    Na im Ernst, was passiert, wenn man selbst an Fehler macht bei der “In Betrieb nahme” und dann der Alarm losgeht? Muss man dann beim ÖAMTC anrufen und sagen, dass mans eh selbst war?

    Kommentar von Jonas | Juli 25, 2008 | Antworten

  6. ..Ich weiß das leider nicht..

    Kommentar von klohn82 | Juli 28, 2008 | Antworten

  7. Na, ich schätz mal schon, is ja bei den Haus-Alarmanlagen auch so! Man ruft dann einfach gleich bei der zuständigen Stelle an und gibt Entwarnung.

    Kommentar von Melli | August 1, 2008 | Antworten

  8. Das nenn ich mal eine gute Idee.

    Kommentar von Miriam | August 21, 2008 | Antworten


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