Neue umfassende Studie zum österreichischen Mobilfunk

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Gfk Austria hat im Auftrag der Mobilkom eine große Studie zum Thema Mobilfunk in Österreich gemacht. Da kommen einige Ergebnisse heraus, die ich interessant finde.
94% der Österreicher über 12 Jahren haben mindestens ein Handy. 9 von 10 dieser Kunden sind der Meinung, dass die Serviceleistungen und die Kundenorientierung der Mobilfunkunternehmen ein wichtiger Grund sind, weiter bei dem Unternehmen zu bleiben oder dort einen Vertrag abzuschließen. Am Wichtigsten sind den meisten dabei eine gute persönliche Betreuung im Shop und eine informative Homepage, mit einer Telefon-Hotline oder E-Mail-Betreuung können sich nur wenige anfreunden.
Wenn man dann beraten wird, dann soll die Beratung freundlich und höflich, aber vor allem fachlich kompetent sein. Ein Manko dabei ist aber, dass die Vertreter eines Unternehmens oft nicht viel über die Konditionen eines anderen Mobilfunkers sagen können (oder wollen). Vergleiche im Tarifdschungel fallen deswegen vielen offenbar schwer. Gut, dass man sich auch an unabhängige Stellen wenden kann:
Wo die Mobilfunker noch Handys loswerden können, ist bei den Senioren über 70 Jahren. Von denen besitzen nämlich „nur“ 75% ein eigenes Handy. Mal sehen, ob wir da zukünftig noch mit zusätzlicher zielgruppenorientierter Werbung rechnen können. Außerdem will niemand mehr auf sein Handy verzichten, wenn er einmal eins hat: Nur von ihrer Bankomatkarte und dem Internet würden sich die Österreicher noch weniger gern trennen. Und wenn man unterwegs ist, hat man nur die Geldbörse öfter eingesteckt als das Telefon (94%). Auf Platz 3 folgen Kredit- und Bankomatkarte (88 %). Hallo, wie wäre es mit einem Schlüssel? Das ist das einzige, ohne dass ich wirklich nie die Wohnung verlasse.
Die Zahlen zu den Öffis sind noch spannend: Drei Viertel wollen dort kein Handyverbot. Ausnahme ist das Fliegen, hier wollen über 60% kein Klingeln hören. Im Kino und Theater sind immerhin schon 95% bereit, ihr Handy zum Verstummen zu bringen oder haben es gar nicht dabei. In der Kirche sind es sogar satte 98% . Beim Autofahren ist es anders: 85% denken gar nicht daran, dabei ihr Handy auszuschalten. Dass von denen aber längst nicht jeder eine Freisprechanlage verwendet, sieht man ja täglich.
Also grad beim Autofahren würde ich nie, nie, nie mein Handy ausschalten. Im Falle eines Unfalles würde mir sicherlich nicht dieser blöde Code am Anfang einfallen, und ein Helfer ohne eigenes Handy wäre nicht imstande mein Handy zu verwenden um Hilfe zu rufen. Außerdem wüsste man nicht, wen man im Fall es Falles anrufen sollte, alle meine Kontakte mit Namen und Telefonnummer sind im Handy eingespeichert. Wenn man beim Autofahren sein Handy ausschalten muss, dann braucht man gar kein Handy, dann kann man sich das ganze sparen. Was ist denn gefährlicher als Autofahren?
Beim Rausgehen sind mir 1. Schlüssel, 2. Geld, 3. Handy wichtig. Auf das letzte verzichte ich gerne, wenn jemand der mitkommt eins hat. Mir geht nämlich dieser Telefonterror schon sehr auf die Nerven. Kennt ihr das? Handy läutet, man will nicht ran gehen. Darauf hin läutet das Festnetztelefon, man will immer noch nicht rangehen, darauf hin läutet das Handy von einem der Kinder. Wenn einer von denen jetzt naiv ran geht, heißt es gleich nach dem „Hallo“ : „Ist die Mama da? Gibst du sie mir bitte?“ Also wenn das kein Gefühl von Ohnmacht und Ausgeliefert sein ist, dann weiß ich auch nicht. Aber ich will den Kindern, aus erzieherischen Gründen, nicht beibringen zu sagen, dass ich nicht da bin, wenn es nicht stimmt.
Andererseits kann ich allgemein gesehen auf das Handy auch nicht verzichten, größtenteils aus Sicherheitsgründen.
Handy während des autofahrens, na nicht grad wichtig für mich, zu was brauch ichs denn da? außer du hats so ein witziges Navi Programm drauf, aber ansonsten.
Zum Thema Handyverbot in den Öffis sag ich nur – das stört mich auch nicht so sehr, ich mein ok, wenn da jetzt jemand seine Klingeltöne der reihe nach ausprobiert, sag ic hsicher auch was, aber nur weil mal jemand telefoniert, das stört mich nicht.
Anscheinend kann man mich mit telefonterror nicht sehr quälen, ich hör da einfach nicht ihn.
Ja mittlerweile sind Handy ja richtig zu einem Teil der sicherheitsausrüstung geworden! Gerade nach so BErichten, wie von diesem Bergsteiger, der abgestürzt is und dann noch die rettung anrufen konnte, wird einem klar dass diese nervigen kleinen Dinger uns doch manchmal das Leben retten können. Und ja, ich stimme dir vollkommen zu, ich würde das Handy beim Autofahren auch nciht ausschalten und beim raugehen sind für mich Schlüssel, Geld, Zigaretten und Handy unverzichtbar.
Aber trotzdem leben wir noch in einem freien Land und viele Businessleute müssen eben auch in den Öffis noch telefonieren, so ist das 21. Jahrhundert eben, da muss man manchmal einbüßen, aber gegen die Zeit arbeiten hat keinen Sinn.
Handyverbot in den Öffis würd ich doof finden, besser wäre ein Handymusiverbot
Was die Beratung betrifft sind meinen Erfahrungen nach alle Anbieter gleich. Dieser Service soll als Hilfestellung dienen, stattdessen muss man an der Warteschlange warten (die übrigens sehr lange dauern kann) und wenn man mal die Frage stellen darf bekommt man entweder keine fachliche Antwort bzw eine unfreundliche Auskunft.
Bei mir stehen auch Schlüssel, Geldbörse und Handy an oberster Stelle, wenn ich das Haus verlasse.
Weiters möchte ich erwähnen, dass ich zu der Gruppe gehöre, die immer vergessen ihr Handy auf lautlos zu drehen
@miriam:
Ich telefoniere auch, wenn ich Auto fahre. Das heißt aber nicht, dass ich es verneinen würde, wenn es heißt dass das Telefonieren beim Lenkrad lenken das Unfallrisiko erhöht.
Also immer vorsichtig sein!
75% aller über 70jährigen haben bereits ein Handy? Das ist weitaus mehr als ich vermutet hätte. Wobei es gerade in Notfällen sicherlich praktisch ist, schnell jemanden anrufen zu können!
Beim Autofahren habe ich es auch immer aufgedreht, denn wie bereits erwähnt, möchte ich bei einem Unfall nicht unbedingt im Stress unnötige Zeit mit PIN-Code eintippen vergeuden. Da kann die Zeit viel zu kostbar dafür sein! Ich nehme aber bei normalen Autofahrten keine Gespräche an oder sage nur kurz, dass ich im Auto sitze und zurückrufe.
Für viele Menschen ist das Handytelefonieren schon so automatisiert, dass es absolut normal ist im Auto oder in einem öffentlichen Verkehrsmittel laut über die Probleme mit der Tante Mitzi und ihrem Dackel zu plauschen.
Naja, ich möcht mein Handy auch nicht mehr hergeben, aber dennoch gibt es Grenzen
Dass so viele beim Autofahren aufs telefonieren nicht verzichten wollen, finde ich beängstigend.
Deshalb liest man tagtäglich in den Zeitungen, dass sogar Fußgänger von Autofahrer nicht sicher sind.
Dass viele (bereits 90% der Befragten) viel Wert auf die Kundenbetreuung und Service legen, wundert mich auch nicht.
Also wozu unter 12 Jährige ein Handy mit warscheinlich einer WAP funktion oder ähnlichem braucht weis ich zwar nicht ist aber irgendwie erschreckend. Kann mich nur mal an meine kleine Nichte erinnern die ein Handy mit 13 bekommen hatte. Nach dem ersten Monat war das Handy wieder weg weil sie knapp 200 Euro verbraucht hat mittels Jamba und Co.
Zum Thema Unfallrisiko kann ich nur sagen das es sehrwohl ein gefahr besteht wenn man wärend dem Autofahren ohne Freisprecheinrichtung telefoniert, genauso wenn man raucht, isst oder trinkt. Kurzum alles was einem vom Autofahren ablenkt. Darum versteh ich auch nicht warum es die justitz gerade auf Handys abgesehn hat obwohl von Zigaretten oder Trinkflaschen mindestens die selbe Gefahr ausgeht!
Miriam hat da einen guten Punkt angesprochen – mir ist nämlich genau das passiert – ich hatte vor 2 Jahren einen schweren Autounfall und zum Glück habe ich erstens, mein Handy in meiner Hosentasche gehabt und nicht in meiner Tasche die am Rücksitz lag und zweitens, war es aufgedreht und ich musste nur noch die Nummer der Polizei wählen (die ich by they way, in der ganzen Hektik und im Schock vergessen habe – also speichert sie euch ein!!!!!!!!!)
Und man kann sich eben heutzutage eben ohne dem Ding, also Handy, kaum noch wirklich „aus dem Haus trauen“ – man braucht es einfach immer und jederzeit!
Die Telefonzellen sind nämlich entweder völlig angegrindelt oder es gibt sie kaum noch mehr und man muss lang nach denen suchen.
Vor allem, wennst bei einem Autounfall im Auto eingeschlossen bist und dich kaum bewegen kannst, is a ned ganz so praktisch die nächste Telefonzelle zu finden
Ich glaube die Gefahr von Handy und Zigarette/ Trinkflasche ist ehrlich gesagt eine andere! Beim der Zigarette ist die höchste Gefahr das Anzünden, beziehungsweise der Blick von der Straße aufs Feuerzeug. Diesen Moment kann man bewusst umgehen, wenn man sich die Zigarette vor einer roten Ampel anzündet. Die Trinkflasche ist dann ein Problem, wenn sie Schraubverschluss hat. Ich benutze aber immer eine Sportflasche mit „Nuckelöffnung“. So kann ich problemlos die Flasche mit den Zähnen öffnen ohne mit den Händen das Lenkrad zu verlassen. Das Rauchen selbst sehe ich als weniger problematisch, es sei denn man ist Fahranfänger. Dann würde ich es mal für ein paar Wochen oder Monate lassen!
Telefonieren mit dem Handy kostet aber für die desmte Dauer der Gespräches eine Hand. Somit ist Schalten, Lenken, Kurven fahren erheblich eingeschränkt und bringt einiges an Risiko mit sich. Mal abgesehen, dass man gedanklich ganz wo anderst ist in der Situation! Daher lieber mal kurz stehenbleiben zum Telefonieren oder den Anrufer wegdrücken und später zurückrufen!
Also, bei mir stehen ganz oben beim Rausgehen eigentlich Kleidung! Gut, bin schon ein oder zweimal in der Unterwäsche Zigarettenkaufen gegangen (fragt nicht)… ich glaube aber, daß ich sogar da mein Handy dabeihatte:D
Den ganzen Stress in den Öffis verstehe ich auch nicht… offenbar sind noch viele im Land eher Lärmempfindlich.
Daß aber in einem relativ ausgereiften Markt wie Österreich über kurz oder lang Jagd auf die letzten Marktnischen gemacht wird, klingt irgendwie logisch… ob es sich für Kinder und Senioren auszahlt, ein iphone zu haben ist was anderes…
Die Sache mit der Kundenbetreuung stimmt aber absolut! Wer hat eigentlich den besten customer service?
@Kundenservice: Wenn du fünf Leute fragst, ist es leicht möglich fünf Antworten zu bekommen
Beruht ja alles auf subjektiven Erfahrungen und welchen Mitarbeiter man gerade erwischt. Ich persönlich habe nur Erfahrung mit zwei Firmen. Die schlechte lass ich mal weg, bin dort eh nicht mehr Kunde. Aber mit dem A1 Service bin ich momentan eigentlich wirklich zufrieden.
@Stress in den Öffis: Hat meiner Meinung nach weniger mit Lärmempfindlichkeit zu tun. Sondern ich frag mich wie schamlos manche Menschen Details aus ihrem Privatleben herumposaunen. Noch dazu in einer Lautstärke, bei der der gesamte Wagon mithören kann. Also das muss ja nun wirklich nicht sein…