„Viele Handys, viel Hilfe“ – ÖJRK und Mobilkom sammeln alte Handys ein

Foto: ÖJRK
Das österreichische Jugendrotkreuz und die Mobilkom wollen jetzt schon zum dritten Mal 1,2 Millionen Schülern ihre alten Handys abknöpfen. Konkret geht es um eine Handyrecycling-Aktion.
6.200 Schulen werden von dieser Aktion erfasst. Das ÖJRK bekommt für jedes Handy, das abgegeben wird, eine Spende von 1,15€, und zwar von Pikko-bello – das Unternehmen zerlegt die gesammelten Geräte anschließend in ihre Bestandteile. Und weil jedes Handy neben viel Plastik auch andere wertvolle Bestandteile enthält, dürfte sich das auch finanziell auszahlen. Zumindest im Sinne des Umweltschutzes tut es das aber auf jeden Fall, weil alle Reststoffe fachgerecht entsorgt werden. Weiterlesen »
Hand-O-Rama
Ein neues Pilotprojekt versucht, Kids mit SMS vom Rauchen weg zu bekommen. Im Verlauf einer Studie hat man den Teilnehmern immer wieder SMS geschickt, die Vorteile des Nichtrauchens aufzeigen. Angeblich reagieren gerade jüngere Leute positiver auf die Hilfe in Form von Textnachrichten als auf Gespräche mit Therapeuten.
Laut Studienautoren sind Menschen ab etwa 40 Jahren aber nicht mehr besonders empfänglich für diese Methode. Damit auch diese Zielgruppe den Forschern nicht durch die Lappen geht, will man es bei ihnen jetzt mit einer E-Mail-Therapie probieren. Ob da wohl gruselig-bebilderte Attachments mitgeschickt werden?
Eine andere Initiative zeigt, dass der Telering-Slogan „Weg mit dem Speck!“ noch lange nicht ausgereizt ist: „Übergewichtige Jugendliche sollen dank eines neuen Konzepts Gewicht verlieren – mit Hilfe ihres Mobiltelefons, das Bewegungen erfasst und Warnmeldungen anzeigt.“ Fettleibige Jugendliche, die in einer Abnehmklinik interniert sind, werden im Rahmen eines Forschungsprojektes von ihren Handys überwacht. Das geht über bewegungsempfindliche Sensoren. Weiterlesen »
Handy-Weitwurf: Eine Sportdisziplin, die aus purer Wut geboren wurde

Grafik: Savonlinna Festivals Homepage
Gestern am frühen Abend bin ich gemütlich mit Freunden im Lokal gesessen und hab meinen Kaffee geschlürft. Irgendwie ist dann das Gespräch auf Handy-Weitwurf gekommen. Jeder hatte schon mal davon gehört oder einen Beitrag dazu im Fernsehen angeschaut. Wir haben uns dann geeinigt, dass wir das auch mal ausprobieren möchten.
Es gibt ohnehin einige Zeitgenossen, die immer wieder (und ziemlich regelmäßig) kurz davor stehen, ihr Telefon inoffiziell dieser Sportart zuzuführen. Das Problem dabei: Wenn es dann endgültig soweit ist, dann handeln diese Leute aus dem Affekt, und deswegen sind die Bedingungen oft nicht einmal annähernd optimal. Anstatt sich auf eine große, offene Fläche wie ein Fußballfeld zu begeben, nehmen diese Menschen häufig in Kauf, dass eine Mauer den Flug schon nach wenigen Augenblicken abrupt beendet.
So sind natürlich keine Rekord-Weiten möglich! Weiterlesen »