News zur Überwachung der Telekommunikation, 17 Millionen Euro und gravierende Missstände

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17 Millionen Euro stellt der Staat Österreich jetzt den Telekomunternehmen unseres Landes zur Verfügung. Damit werden den Unternehmen Kosten vergütet, die ihnen durch die Überwachung von uns Bürgern entstehen. Diese Kosten waren nämlich neben dem Datenschutz-Argument einer der Hauptgründe, warum sich die Konzerne bisher vehement gegen die Vorratsdatenspeicherung gewehrt haben.
Jetzt haben die Anbieter 3 Monate Zeit, Anträge einzureichen. Abgegolten werden technische Maßnahmen, die eingerichtet werden müssen, damit die Überwachung wie von der ETSI gewünscht stattfinden kann. Diese Maßnahmen werden durch eine EG-Richtlinie erforderlich, die allerdings noch gar nicht umgesetzt worden ist. Derzeit klagt nämlich Irland vor dem EU-Gerichtshof dagegen, und noch ist der Ausgang nicht entschieden. Weiterlesen »
Sekundengenaue Abrechnung für Roaming

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Die EU-Kommissarin für Informationsgesellschaft und Medien Viviane Reding hat ihre liebsten Sparringspartner, die Mobilfunker, wieder ins Visier genommen. Die fühlen sich wohl langsam nur noch wie Sandsäcke. Allerdings bescheinigen ihre Bilanzen, dass ihnen wirtschaftlich noch nicht die Luft ausgeht. Die Unternehmen stellen sich bisher einfach ziemlich geschickt an, wenn es darum geht, neue Geldquellen zum Sprudeln zu bringen.
Vielleicht ändert sich das aber bald doch noch. Mit 30. August sind die Kosten für aktives und passives Roaming beim Handy-Telefonieren in Österreich nach EU-Verordnung in einer zweiten Phase nochmals gesunken, von maximal 59 auf 55,2 und von maximal 29 auf 26,4 Cent (inklusive Mehrwertsteuer). Weiterlesen »
In der EU wird Telefonieren wieder billiger, diesmal um bis zu 70%?

Foto: World Economic Forum / Viviane Reding, Schrecken der Mobilfunker
Von Seiten der EU wird weiter daran gearbeitet, Telefonieren für uns Bürger billiger zu machen. Die Provider stöhnen und ächzen, denn schon sollen wieder Preise nach unten reguliert werden. Diesmal geht es dabei nicht um Roaming und Auslandsgespräche, sondern um die sogenannten „Terminierungsentgelte„: Das sind Geldbeträge im Cent-Bereich, die ein Handy-Provider an einen anderen bezahlen muss, wenn ein Gespräch in ein „Fremdnetz“ aufgebaut wird, sprich: Ich rufe zB mit meinem A1-Handy einen Freund an, der bei One einen Vertrag hat.
Die Terminierungsentgelte sind so ein entscheidender Faktor, der Gespräche zwischen verschiedenen Netzen für Anrufer teurer macht. In Österreich fallen sie allerdings niedriger aus, als in vielen anderen EU-Ländern, und ab 2009 werden sie einheitlich für alle Provider nur mehr 5,72 Cent betragen (Auf der Website der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR-GmbH) kann man die Entwicklung dieser Entgelte seit 2004 verfolgen, sie sind Jahr für Jahr immer geringer geworden). Am günstigsten sind Telefonate in Fremdnetze (innerhalb der EU) momentan in Zypern mit 2 Cent, am teuersten in Bulgarien mit 18 Cent. In Deutschland zahlt man zwischen 7,92 und 8,8 Cent. Außer Acht gelassen ist bei dieser Aufzählung das Festnetz, wohin europaweit nur ganz klitzekleine Terminierungsentgelte fällig werden (im Durchschnitt 0,57 Cent). Weiterlesen »
Handy-Cons – Kosten, Gesundheit, Netzqualität…

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Was sind eigentlich die größten Ärgernisse in der Handy-Welt? Selbst mir als großem Mobilfunkfan fallen da einige Sachen an, die ziemlich nerven können. Weiterlesen »